Seit 2021 wird über den Abriss der Schleyerhalle diskutiert. Mit Argumenten, die in diesem politischen Betrieb kommen und gehen. Erst ist sie nicht attraktiv genug für z.B. Helene Fischer – feiert sie doch wenig später einen Besucherrekord mit insgesamt 50 000 Zuschauer*innen. Dann sind es viel zu wenig Plätze – jetzt sollen es komischerweise doch nur wenig mehr werden. Dann wird über ein abgängiges Gebäude gesprochen – später ist dann doch nur die Technik und der für diese notwenige Platz. So scheint sich ein Argument nach dem anderen selbst zu überholen.
Aktuell braucht man nun eine moderne Ersatzhalle, damit sich die Umsatzrentabilität steigert. Und die muss sich deutlich steigern, wenn man das dafür notwendige Geld wieder reinbekommen will.
Geplant wird nun eine Public-Private-Partnership, bei der die Stadt 150 Millionen investiert ebenso wie der nun gesuchte Investor. Dazu nimmt man dann noch für 200 Millionen einen Kredit auf. Insgesamt 500 Millionen soll der Spaß dann insgesamt kosten. Und ganz sicher will der Investor daran gutes Geld verdienen. Sonst lohnt es sich für ihn wohl kaum. Er wird sich also sicher ein goldenes Näschen holen. Für die Stadt bleibt dann vermutlich weniger und für die Besucher*innen wesentlich teurere Tickets.
Außer die PULS-Gruppe positioniert sich im Gemeinderat niemand gegen einen Abriss der Schleyerhalle. Und das vor dem Hintergrund, dass die Stadt noch als Ziel die Klimaneutralität 2035 hat. Rund 40% der deutschen CO2 Emissionen werden durch den Bausektor verursacht. Mit einem Abriss der Schleyerhalle entfernen wir uns noch weiter von der Klimaneutralität.
Die Stadt der Zukunft ist bereits gebaut! Lasst uns die Schleyerhalle erhalten.




