Verkürzt die Bahnsteigzugänge – der Fernwanderweg muss weg

Wir beantragen,

  • Die Bahn AG und die zuständige Projektgesellschaft „DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH“ werden aufgefordert, eine Ortsbegehung mit Vertreter*innen der Stuttgarter Stadtverwaltung am Hauptbahnhof abzuhalten. Ziel der Ortsbegehung ist es, verkürzte Verbindungen zu den Bahnsteigen des Kopfbahnhofs zu finden und die Fernwanderwege damit zu verkürzen.

Begründung:

Das derzeitige Inbetriebnahme-Konzept für Stuttgart 21 sieht vor, dass Reisende erst ab Dezember 2027 von deutlich kürzeren Wegen dank einer direkten Verbindung zwischen Innenstadt und dem bestehenden Kopfbahnhof durch den Bonatzbau und über das Dach des künftigen Hauptbahnhofs profitieren.

Sowohl der Verband Region Stuttgart, die Landeshauptstadt Stuttgart als auch die Umwelt- und Verkehrsverbände haben angesichts der erreichten Baufortschritte eigene Vorschläge für kurze Wege unter, über und durch den Tiefbahnhof zu den Bahnsteigen des Kopfbahnhofs in die Diskussion gebracht.

Bei der Bedeutung der Verkürzung (jetzt: „Fernwanderwege“) ist es für uns nicht nachvollziehbar, dass diese Vorschläge – gern auch modifiziert und kombiniert – nicht oder erst ab Dezember 2027 umgesetzt werden sollen.

Bei der Sonderführung sollten die Vorschläge entlang der jetzigen Zugänge, aber auch in der „Kartoffel“, im Bonatzbau und auf den Verteilerstegen A und B mit sachkundigen Vertretern der Projektgesellschaft besprochen, Hinderungsgründe benannt, aber hoffentlich auch Möglichkeiten zur zeitnahen Umsetzung kürzerer Wege gefunden werden. Das wäre ein Beitrag zu dem von der Vorstandsvorsitzenden der DB, Frau Evelyn Palla, postulierten Umgang mit den Fahrgästen: „man wolle künftig die Beeinträchtigungen für sie auf das notwendige Minimum reduzieren“.

 

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